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700.000 € für die Sicherheit in der Stadt Weiden

Neue Drehleiter der Feuerwehr in Dienst gestellt

Eigentlich sollte die neue Drehleiter DLK 23/12 der Feuerwehr Weiden am Samstag, den 18. April, öffentlich in großem Rahmen am Oberen Markt eingeweiht werden. Ebenso war an diesem Tag ein großes Fest für die Bevölkerung in der Hauptfeuerwache geplant. Beides fiel nun leider ebenfalls der Corona-Pandemie zum Opfer. Nun wurde das Fahrzeug in kleinstem Kreis offiziell in Dienst gestellt.

Nach intensiven, mehrtägigen Schulungen aller Maschinisten auf die neue Technik und dass Fahrverhalten der neuen Drehleiter, wurde diese von Kaplan Johannes Bosco gesegnet und von Oberbürgermeister Kurt Seggewiß und dem designierten OB Jens Meyer offiziell der Feuerwehr übergeben.

Vereinsvorsitzender Peter Stahl versprach ein großes Fest im Herbst, dann kann neben der neuen Drehleiter auch noch ein weiteres Großfahrzeug, ein Gerätewagen-Gefahrgut, in diesem Jahr in Dienst gestellt werden.

Mit der Beschaffung der neuen Drehleiter der Feuerwehr Weiden konnte die Sicherheit im Stadtgebiet ganz erheblich verbessert werden.

Das rund 700.000 € teure Fahrzeug verfügt über zahlreiche technische Innovationen, welche die Einsatz- und Rettungsmöglichkeiten ganz erheblich verbessern. Der neue Rettungskorb bietet nun Platz für 4 Personen, oder es können Lasten bis 400 kg aufgenommen werden.

Durch die Abknick- und Ausschubtechnik des oberen Teils des Leiterparks, sind zukünftig wesentlich bessere Möglichkeiten bei Personenrettungen oder Brandbekämpfungen gegeben.

Gerade bei zurückgesetzten Dachgauben oder Dachflächenfenstern war der Einsatz der Drehleiter bisher nur unter äußerst schwierigen Bedingungen, teilweise sogar überhaupt nicht, möglich.

Auch die Personenrettungen aus Schächten oder Gruben ist durch die moderne Technik erheblich erleichtert. Auf Knopfdruck bleibt der Leiterkorb, an dem auch eine Rettungs- oder Lastentrage angebracht werden kann, auch beim Anheben des Leitersatzes stets über der gleichen Stelle. Dies musste früher mit viel „Fingerspitzengefühl“ vom Maschinisten manuell nachgesteuert werden.

 

Sollten von einem Fenster oder einem Flachdach mehrere Personen zu retten sein, merkt sich der Leiterpark die zuletzt durchgeführten Fahrbewegungen und kann diese beliebig oft, auf den Zentimeter genau, wiederholen.

Ausgefeilte Kameratechnik an allen Abstützungen, auf dem Leiterpark und im Rettungskorb, verschafft dem Maschinisten ständig Überblick über das Geschehen.

Das Fahrgestell des neuen Fahrzeugs wurde von der Fa. MAN, der Drehleiteraufbau von der Fa. Magirus geliefert.

Stadtbrandrat Richard Schieder bedankte sich beim Beschaffungsteam der Feuerwehr Weiden, insbesondere bei Ludwig Grasser und Bernhard Wager, welche die Ausschreibung des Fahrzeugs, die Bauabwicklung, sowie die Schulung der Maschinisten, intensiv vorbereitet und begleitet haben.

Ebenso bei den beiden Firmen für die vorzügliche Zusammenarbeit und Abwicklung des Auftrags.

Sein herzlicher Dank galt ebenso dem Oberbürgermeister und dem gesamten Stadtrat, die diese große Investition in die Sicherheit der Stadt Weiden von Anfang an unterstützt und vorangetrieben haben.

Der Freistaat Bayern förderte die Beschaffung mit einer stattlichen Summe von rund 236.000 €.

 

 

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